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Beim Heilfasten reduziert man freiwillig die tägliche
Nahrungsmenge zuerst auf etwa die Hälfte der gewohnten
Menge, schließlich ganz, um so den Körper zu entschlacken.
Heilfasten heißt in erster Linie, den Organismus auf
eine Diät einzustellen. Erprobt sind dabei folgende Formen:
Tee-, Saft-, Wasserfasten oder kombiniertes Fasten nach Buchinger
(Gemüsebrühe am Mittag, Säfte und Kräutertees
mit Honig vermischt). Bei dieser Form werden dem Körper
täglich nicht mehr als maximal 600, minimal 500 Kalorien
zugeführt. Bereits nach kurzer Zeit deckt dieser seinen
Energiebedarf aus den körpereigenen Fettreserven, d.
h., das Fett wird nachhaltig abgebaut, der Verlust von etwa
500 Gramm Gewicht täglich ist gewährleistet. Nicht
nur die Cholesterin- und Triglyzeridwerte, sondern auch Leber-
und Blutzuckerwerte zeigen schon bald positive Zahlen.
In der Regel dauert eine Heilfastenkur zwischen 3 und 15
Tagen. Fasten von mehr als fünf Tagen sollte unbedingt
unter ärztlicher Kontrolle stattfinden.
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